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6. Jahrgang auf Sylt: Sommer, Sonne und Meer

30. August 2022

Published On: 30. August, 2022

Nach lan­ger Coro­­na-Pau­­se war es im August end­lich wie­der so weit: Die sechs­ten Klas­sen der Bis­marck­schu­le star­te­ten am 22. August zur tra­di­tio­nel­len Jahr­gangs­fahrt nach Sylt.

Der Zeit­punkt hät­te nicht bes­ser gewählt sein kön­nen, denn der Som­mer tob­te in die­ser Woche aus Lei­bes­kräf­ten und die Son­ne strahl­te von mor­gens bis abends. Des­halb ver­brach­ten wir auch, nach­dem die Zim­mer bezo­gen waren, gleich den ers­ten Nach­mit­tag auf der Insel am Strand. So konn­ten zumin­dest die nack­ten Füße schon am Mon­tag Bekannt­schaft mit der Nord­see schlie­ßen, denn das Baden dort ist nur unter den wach­sa­men Augen der Ret­tungs­schwim­mer gestat­tet. Die­se haben uns jedoch im Lau­fe der Woche ein Bad in der küh­len Nord­see gleich mehr­fach ermög­licht.

Am Diens­tag haben wir die nähe­re Umge­bung des Fünf-Stä­d­­te-Heims erkun­det, mit­hil­fe einer Ral­lye den Ort Hör­num ken­nen gelernt und des­sen Schutz­sta­ti­on Wat­ten­meer besucht.

Was am Diens­tag klein begon­nen hat­te, setz­ten wir am Mitt­woch im gro­ßen Stil fort. Auf unse­rem Pro­gramm stan­den eine Insel­rund­fahrt und eine Wan­de­rung von der Uwe-Düne zurück nach Wes­ter­land. Wäh­rend die Rund­fahrt im beque­men Bus den Augen und Ohren viel Wis­sens­wer­tes und Lau­ni­ges über die Insel und ihre Bewoh­ner gebo­ten hat, hat die Wan­de­rung Füße und Kon­di­ti­on auf eine har­te Pro­be gestellt. Die tol­le Küs­ten­land­schaft, durch die wir gestapft sind, war jedoch jeden Schweiß­trop­fen wert!

Der nächs­te Tag wur­de am Vor­mit­tag span­nend und am Nach­mit­tag sport­lich. Wir sind in aller Frü­he zu einer Watt­wan­de­rung auf­ge­bro­chen. Vie­les von dem, was wir in der Schutz­sta­ti­on Wat­ten­meer bereits über Meer, Watt und Küs­ten­schutz erfah­ren hat­ten, haben uns die Watt­füh­rer nun vor Ort gezeigt und erklärt. Sogar ein Watt­wurm ließ sich aus­gra­ben. Am Nach­mit­tag tra­ten alle Klas­sen zu einer Stran­d­olym­pia­de an. Hier galt es zu bewei­sen, wel­che Klas­se das tiefs­te Loch im Sand bud­deln oder einen Eimer nur mit den blo­ßen Hän­den am schnells­ten mit Was­ser fül­len konn­te  —  wir haben die Lis­te der olym­pi­schen Rekor­de sehr erfolg­reich ver­län­gert!

Am Frei­tag ging es dann lei­der nach dem Früh­stück schon wie­der zurück nach Hau­se, wo vie­le Eltern bereits sehn­süch­tig auf die Aus­flüg­ler des sechs­ten Jahr­gangs gewar­tet haben.

P. Wet­witsch­ka