Nach langer Corona-Pause war es im August endlich wieder so weit: Die sechsten Klassen der Bismarckschule starteten am 22. August zur traditionellen Jahrgangsfahrt nach Sylt.

Der Zeitpunkt hätte nicht besser gewählt sein können, denn der Sommer tobte in dieser Woche aus Leibeskräften und die Sonne strahlte von morgens bis abends. Deshalb verbrachten wir auch, nachdem die Zimmer bezogen waren, gleich den ersten Nachmittag auf der Insel am Strand. So konnten zumindest die nackten Füße schon am Montag Bekanntschaft mit der Nordsee schließen, denn das Baden dort ist nur unter den wachsamen Augen der Rettungsschwimmer gestattet. Diese haben uns jedoch im Laufe der Woche ein Bad in der kühlen Nordsee gleich mehrfach ermöglicht.

Am Dienstag haben wir die nähere Umgebung des Fünf-Städte-Heims erkundet, mithilfe einer Rallye den Ort Hörnum kennen gelernt und dessen Schutzstation Wattenmeer besucht.

Was am Dienstag klein begonnen hatte, setzten wir am Mittwoch im großen Stil fort. Auf unserem Programm standen eine Inselrundfahrt und eine Wanderung von der Uwe-Düne zurück nach Westerland. Während die Rundfahrt im bequemen Bus den Augen und Ohren viel Wissenswertes und Launiges über die Insel und ihre Bewohner geboten hat, hat die Wanderung Füße und Kondition auf eine harte Probe gestellt. Die tolle Küstenlandschaft, durch die wir gestapft sind, war jedoch jeden Schweißtropfen wert!

Der nächste Tag wurde am Vormittag spannend und am Nachmittag sportlich. Wir sind in aller Frühe zu einer Wattwanderung aufgebrochen. Vieles von dem, was wir in der Schutzstation Wattenmeer bereits über Meer, Watt und Küstenschutz erfahren hatten, haben uns die Wattführer nun vor Ort gezeigt und erklärt. Sogar ein Wattwurm ließ sich ausgraben. Am Nachmittag traten alle Klassen zu einer Strandolympiade an. Hier galt es zu beweisen, welche Klasse das tiefste Loch im Sand buddeln oder einen Eimer nur mit den bloßen Händen am schnellsten mit Wasser füllen konnte  –  wir haben die Liste der olympischen Rekorde sehr erfolgreich verlängert!

Am Freitag ging es dann leider nach dem Frühstück schon wieder zurück nach Hause, wo viele Eltern bereits sehnsüchtig auf die Ausflügler des sechsten Jahrgangs gewartet haben.

P. Wetwitschka