Spanien-Austausch der 9b

Als wir am Sonntag nach unserem Flug nach Barcelona unser Gepäck abgeholten hatten, wunderten wir uns, welche Freudenschreie wir aus der Flughafenhalle hörten. „Ist das unsere Begrüßung?“, fragten wir uns. Wir, das war die 9b in Begleitung von Frau Gätje und Herrn Kaspar. Und tatsächlich: Die ganze Gruppe der Escola Povill, unsere Austauschpartnerinnen und –partner mit ihren Eltern, empfing uns wie Popstars…

Nach dem sich alle begrüßten hatten und einige Fotos gemacht waren, begrüßten wir die Eltern. Die meisten von uns haben kein Spanisch, darum sprachen wir Englisch oder mit Zeichensprache. Anschließend gingen wir mit unseren Austauschfamilien durch Barcelona oder fuhren die 50 Minuten nach Olesa, der Kleinstadt (23.900 Einwohner), in der wir nun für eine Woche bei unseren Gastfamilien wohnen sollten.

Am Montag trafen wir uns um 8:00 Uhr im Innenhof derSchule und wurden vom Direktor begrüßt. Dann fuhren wir mit dem Bus in strahlendem Sonnenschein nach Sitges, einer Stadt am Meer. Auf der Fahrt sangen wir einige spanische und deutsche Lieder. In Sitges angekommen gingen wir durch die Stadt und die spanischen Lehrer erzählten etwas über die alte Fischerstadt. Auf der Busfahrt zurück nach Olesa waren die Spanier etwas lauter als es in Deutschland normal ist. In Olesa gingen wir in unsere Gastfamilien und aßen. Um 16:00 Uhr trafen wir uns an der Schule und machten eine Ralley durch Olesa. Danach (um etwa 17:30) gingen alle mit ihren Austauschpartnern nach Hause oder mit ein paar anderen zu einem großen Platz, wo wir miteinander redeten und viel Spaß hatten und die Spanier besser kennenlernten. Um etwa 21:00-22:00 gingen wir alle zu unseren Gastfamilien.

Am nächsten Tag fuhren wir nach Barcelona. Dort besichtigten wir die Sagrada Familia, eine sehr berühmte und beeindruckende Kirche. In der Kirche gab es viele verschiedenfarbige Fenster und Säulen. Da es die Spanier besser fanden, hatten wir eine deutsche und die Spanier eine spanische Führung. Uns wurde erzählt, dass an der Kirche seit 1900 gebaut wird, nur durch Spenden finanziert. Nach der Führung gingen wir durch Barcelona und sahen uns weitere interessante Gebäude an. Später gelangten wir zum Zentrum Barcelonas und hatten dort Freizeit, aber deutlich zu wenig.

Auch diese Rückfahrt nach Olesa verlief nicht ganz leise – aber ruhiger als der Tag zuvor – und hat auch Spaß gemacht. Danach gingen wir in unsere Gastfamilien, aßen etwas und lernten die Familien näher kennen. Um 19:00 Uhr etwa trafen wir uns wie am Abend zuvor auf dem großen Platz und spielten Spiele, unterhielten uns und hatten Spaß.

Der darauf folgende Tag war besonders. Wir trafen uns zwar wie die anderen beiden Tage zuvor an der Schule um 8:00 und fuhren dann mit dem Bus, doch am Mittwoch fuhren wir in die Berge zu einem Kletterpark. Der war besonders cool, da er über einem talwärts laufenden Berg eingerichtet war. Es gab verschiedene Höhenstufen, 2-3 m, 6-7 m und 9-12 m, aber die 12m Strecke war leider gesperrt. Nachdem wir etwa 2-3 h Stunden geklettert waren, bewegten wir uns zum Rastplatz und aßen die Brote, die unsere Gastfamilien für uns gemacht hatten. Wie an den Abenden zuvor gingen wir danach in die Gastfamilien und später zum großen Platz. Nachdem wir dort etwas Zeit verbracht hatten, gingen wir in einen kleinen Park, wo ein Fußballplatz war. Dort spielten wir Fußball und andere Spiele oder unterhielten uns mit den Spaniern, was immer besser klappte: Auf Englisch, Spanisch oder Deutsch.

Am Donnerstag waren wir wieder in Barcelona, diesmal in der Altstadt. Wir gingen die Ramblas entlang (eine breite Straße im Zentrum). Nach der Hälfte der Straße bogen wir ab auf einen kleinen Markt, wo wir 15min Freizeit hatten und viele seltene Sachen probierten, z.B. Insekten, Chilis oder Spinnen. Anschließend verließen wir den Markt und gingen noch etwas durch die Altstadt. Das Besondere an diesem Abend war, dass es eineAbschiedsfeier gab. Hier gab es Musik: Unsere Klasse musste vortanzen und es gab viel

zu Essen. Die meisten amüsierten sich gut. Um etwa 21:00 war die Party zu Ende und alle verabschiedeten sich. Einige weinten, obwohl es ja noch den Freitag gab.

Der letzte Tag, der Freitag, begann schön und endete doch traurig.
Wir trafen uns zum letzten Mal um 8:00 an der Schule und fuhren dann mit dem Bus auf den Monserrat (heiliger Berg) nahe Olesa, weil dort seit vielen Jahren ein berühmtes Klosterexistiert. Fast alle besichtigten das Kloster und die meisten gingen mit, um die letzten paar hundert Meter bis um Gipfel zu meistern. Doch wegen des engen Zeitplans schaffte das am Ende leider keiner. Unser Bus fuhr schon um 12:15 Uhr zurück zum Flughafen. Wir waren alle der Annahme, dass uns die Spanier noch verabschieden durften, doch kurz vor Ankunft am Flughafen erhielten die Spanier die Nachricht, dass sie den Bus nicht verlassen dürfen. Deswegen brach ein großes Getümmel aus und keiner konnte sich wirklich verabschieden. Deswegen waren alle recht traurig.
In Hamburg angekommen holten wir unser Gepäck ab und begrüßten unsere Eltern, Omas und Opas, Geschwister und alle, die uns mit abholen gekommen waren, und auf einmal war man wieder im tristen grauen Alltag…
Es war so schön in Spanien und wir freuen uns alle schon auf den Gegenbesuch unserer Gastschüler vom 24.-29.03.2019.

Geschrieben von: Ben und Tove aus der 9b, überarbeitet von Frau Gätje

Bevorstehende Termine
Wirtschaftspraktikum des Q1-Jahrgangs 25. Mrz 2019 - 3. Apr 2019
Unterrichtsschluss nach der 4. Stunde 3. Apr 2019
Osterferien 4. Apr 2019 - 22. Apr 2019
Schulentwicklungstag – Unterrichtsfrei 23. Apr 2019 Bismarckschule
Tag der Arbeit 1. Mai 2019
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