Wir, die Q2b, sind für eine Woche mit Frau Schwertfeger und Herrn Fankhänel nach Berchtesgaden, dem südlichsten Klassenfahrtsziel in Pandemiezeiten, gefahren.

Dort sollte eine Hand voll Wanderwege unter der rasanten Führung von Herrn Fankhänel und Backup von Frau Schwertfeger abgeklappert werden.
Schon früh haben wir anhand des Dialekts im Söder-Land gemerkt, dass wir Norddeutsche sind. Doch nach einiger Zeit im Untertagebau im Salzbergwerk gewöhnten wir uns an den Dialekt. Zusätzlich hatten wir die Möglichkeit, typische Bestandteile eines alltäglichen Arbeitstages im ältesten aktiven Salzbergwerk Deutschlands kennenzulernen. Lasershows und Rutschen sind dabei nur zwei Beispiele.

Nach der Salzbergwerk-Tour ging es steil bergauf, wir kämpften uns durch die Almbachklamm, natürlich jeder und jede in eigenem Tempo, und wurden durch den Anblick der dortigen Natur belohnt. Zur Stärkung machten wir eine Pause am besagten Bach und probierten das glasklare und etwas würzige Wasser der bayerischen Alpen. Die schmalen Wanderwege durch die Klamm endeten in einer ewig langen Treppe. Zurück zur Jugendherberge ging es dann von Hintergern aus wahlweise zu Fuß oder mit dem Bus. Eine weitere Aktivität war das Klettern am Klettersteig in Schönau, was für die einen oder anderen sehr nervenaufreibend war.

Das Wandern in den Berchtesgadener Alpen durfte natürlich auch nicht fehlen. Mit der Jennerbahn auf dem Hausberg Jenner angekommen, ging es am Donnerstag zu Fuß hoch auf den Schneibstein, einen fußläufigen 2000er. Als Belohnung gab es nach dem harten Aufstieg einen atemberaubenden Ausblick. Ein weiteres atemberaubendes Erlebnis war die Bootstour über den Königssee, mit spektakulärem Trompetenspiel gegen die berühmte Echowand. Auch die anschließende Wanderung um den Obersee hat wirklich Spaß gemacht. Alle Übermotivierten haben sich anschließend auf eine weitere Wanderung zur sogenannten Eiskapelle gewagt. Für alle übrigen ging es zurück Richtung Schnickschnack-Läden und Jugendherberge.