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Projekttage „Spuren jüdischen Lebens in Elmshorn“
Projekttage „Spuren jüdischen Lebens in Elmshorn“
26. Mai 2026
Wie sichtbar ist jüdisches Leben noch heute in Elmshorn? Welche Geschichten verbergen sich hinter alten Namen, Stolpersteinen und dem jüdischen Friedhof? Und was hat das alles mit unserer heutigen Gesellschaft zu tun?
Um Antworten auf diese Fragen zu finden, haben wir (Finja, Levke, Fenja) uns an den Projekttagen im Mai 2026 gemeinsam mit Schülern und Schülerinnen des 9./10. Jahrgangs auf „Spurensuche“ in Elmshorn begeben. Der Historiker Harald Kirschninck und Herr Mann haben uns dabei tatkräftig unterstützt.
Schon im Geschichtsprofil wurde uns bewusst, wie umfangreich und aktuell das Thema „Erinnerungskultur“ bis heute ist. Geschichte besteht nicht nur aus trockenen Jahreszahlen und Ereignissen, sondern vor allem aus Schicksalen einzelner Menschen. Bereits gesammeltes Wissen und Erfahrungen, vor allem im Zuge der Veranstaltung „Gegen das Vergessen“, wollten wir unbedingt während der Projekttage mit anderen Schülern und Schülerinnen teilen.
Es entstanden dabei viele spannende Gedanken und Gespräche zu sensiblen Themen wie Ausgrenzung, Deportationen und Antisemitismus sowie zur Bedeutung von Erinnerungskultur und Demokratie heute.
Ein besonderes Highlight war der Rundgang durch Elmshorn, bei dem wir verschiedene historische Orte aufsuchten, wie den jüdischen Friedhof, die jüdische Gemeinde und die Synagoge. Dabei erzählte Herr Kirschninck eindrucksvoll von den Lebenswegen ehemaliger jüdischer Familien und machte diese für uns greifbar.
In der jüdischen Gemeinde wurden wir sehr herzlich empfangen und erhielten spannende Einblicke in das heutige jüdische Gemeindeleben. Wir erfuhren viel über Traditionen, Feste sowie den Alltag der Gemeinde und hatten die Möglichkeit, zahlreiche Fragen zu stellen. Besonders beeindruckend war die offene und freundliche Atmosphäre, mit der uns die Gemeindemitglieder begegneten. Zudem wurden wir eingeladen, am Fest „Lag baOmer“ teilzunehmen, was den Besuch zu einer ganz besonderen Erfahrung machte.
Durch die Projekttage nehmen wir vor allem eines mit: Geschichte ist näher, als man denkt. Besondere Eindrücke, Begegnungen und Gespräche haben uns noch einmal gezeigt, warum Erinnern und ein respektvoller Umgang miteinander wichtig sind.
Verfasst von Fenja Lang, Geschichtsprofil Q1
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